| Artikel-Nr.: | 332547 |
|---|---|
| ISBN / EAN: | 978-3-96362-547-3 |
| Autoren: | Irene Hannon |
| Thema: | Romane, Sommer |
| Erscheinungsdatum: | 09.06.2026 |
Nach Jahren des Suchens hat Bren Ryan in Hope Harbor endlich ein Zuhause gefunden. Als Barista in der "Perfekten Bohne" genießt sie das entspannte Lebensgefühl der idyllischen Küstenstadt. In ihrem Leben fehlt es an nichts - außer an Romantik. Doch das ist in Ordnung: Männer sind eine Komplikation, auf die sie gut verzichten kann.
Auch der gewissenhafte Steuerberater Noah Ward ist nicht auf der Suche nach Liebe, als er nach Hope Harbor kommt. Sein Ziel ist klar: Er möchte seinen Vater dazu bewegen, in seine Nähe zu ziehen. Ganz sicher hat er nicht vor, sich in die unkonventionelle, freiheitsliebende Frau zu verlieben, die vorübergehend im Wochenendhaus seines Vaters wohnt.
Doch als Noah sich von Bren dafür gewinnen lässt, gemeinsam einem Teenager in Not zu helfen, erkennen beide, dass im jeweils anderen weit mehr steckt, als der erste Blick vermuten ließ ...
- Zum Autor: Irene Hannon studierte Psychologie und Journalistik. Sie kündigte ihren Job bei einem Weltunternehmen, um sich dem Schreiben zu widmen. In ihrer Freizeit spielt sie in Gemeindemusicals mit und unternimmt Reisen. Die Bestsellerautorin lebt mit ihrem Mann in Missouri.
- Maße: 13,5 x 20,5 cm
- Seitenanzahl: 334
- Einband: Paperback
- Gewicht: 0,38 kg
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5 Bewertungen
15. Juli 2026 08:46
Genauso wundervoll wie die letzten 10 Bände!
Als Bren und Noah sich das erste Mal begegnen geht alles schief, was irgendwie schief gehen kann und so scheint es von Anfang an völlig unmöglich, dass zwischen den beiden eine Art Freundschaft entstehen könnte. Doch als Emma in ihrer beider Leben stolpert, berührt sie eine Stelle in Brens Herzen, die diese am liebsten vor sich selbst und erst recht vor anderen verstecken würde. Trotzdem öffnet sie Emma ihr Herz und ihr Haus und bietet ihr ihre Freundschaft, ein offenes Ohr und ein Paar helfender Hände an. Als auch Noah die Hilfsbereitschaft einer ganzen Stadt erleben darf, muss er sich unweigerlich fragen, ob seine etwas festgefahrene Einstellung wirklich der Wahrheit entspricht. Plötzlich sind sich Bren und Noah beide nicht mehr sicher, ob ihr Leben, mit dem sie vor zwei Wochen noch zufrieden - wenn nicht sogar glücklich - gewesen sind, wirklich das ist, was sie sich wünschen, oder ob da nicht ein entscheidender Teil fehlt, der es womöglich wert ist, sich anderen zu öffnen und ihnen ihr Vertrauen zu schenken.
Um es mit den Worten einer Leserin zu sagen, die Irene Hannon am Ende ihres Buches zitiert: „Ich habe jeden Band gelesen und geliebt! Ich hoffe, die Serie geht endlos weiter!“ Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen! Denn Hope Harbor ist und bleibt ein Ort, an den man immer wieder gerne zurückkommt und wie jedes Mal habe ich mich über jede Figur gefreut, die man in den vorherigen Bänden schon kennenlernen durfte, schließlich sieht man sie noch einmal durch ganz andere Augen, wenn man ihre Geschichten kennt.
Bren, Noah und Emma kommen alle mit einer schmerzhaften Vergangenheit nach Hope Harbor, um sich von dieser zu befreien. Manche Wunden sind noch frisch, manche schon älter und manche sind zu tiefen Narben geworden. Besonders schön und authentisch fand ich, dass nicht alle in ein Schema gesteckt wurden und wie auf Knopfdruck war der Schmerz weg. Jeder hat seine eigene Geschichte und jeder geht anders mit ihr um. Es gibt kein Rezept, dass für alle gilt. Während die eine versucht, alles zu verdrängen um ihren Alltag meistern zu können, traut sich die andere nach langer Zeit und vielen Zweifeln jemandem davon zu erzählen. Jeder darf mit seinem Schmerz anders und in seinem eigenen Tempo umgehen.
Drei Aspekte sind für mich in der Geschichte deutlich geworden.
Zum einen: Gott bahnt Wege, wo wir sie noch nicht sehen können und Gottes Wege sind die besten, auch wenn sie vielleicht nicht zu unseren Plänen passen. Möglicherweise geht aus unserer Sicht am Anfang alles schief, so wie bei Noah und wir fragen uns, warum unsere Gebete nicht erhört werden. Aber ich bin mir sicher, würden wir Noah am Ende fragen, er würde sein aktuelles Leben nicht gegen seinen ursprünglichen Plan eintauschen wollen.
Den zweiten Aspekt macht uns Emma deutlich: auch wenn die Vorzeichen noch so schlecht stehen, für Gott ist kein Traum zu groß, zu unrealistisch oder gar unmöglich!
Den letzten Punkt zeigen uns sowohl Emma, Bren, Noahs Vater als auch die gesamte Stadtgemeinschaft deutlich: Freunde machen den Unterschied! Ein offenes Ohr, ein freundliches Wort, eine helfende Hand oder eine freundliche Geste können eine größere Wirkung haben, als uns vielleicht bewusst ist. Ich wünsche mir, dass wir uns ein Beispiel an ihnen nehmen können.
Auf hoffentlich noch viele weitere Besuche bei Charleys Tacostand, Bevs Bücheroase und Zachs Perfekter Bohne!
14. Juli 2026 09:15
Ein herzerwärmender Liebesroman zum Wohlfühlen
Sonnenaufgang über Hope Harbor von Irene Hannon war für mich genau die richtige Lektüre für gemütliche Abende.
Die Geschichte um Bren Ryan und dem eher steifen Steuerberater Noah Ward ist ein klassisches Gegensätze-ziehen-sich-an-Szenario, aber Irene Hannon erzählt es so warmherzig und mit so viel Liebe zum Detail, dass es sich frisch anfühlt statt vorhersehbar. Bren, die eigentlich gut ohne Männer in ihrem Leben klarkommt, und Noah, der eigentlich nur seinen Vater zurück in seine Nähe holen will, beide werden durch die Geschichte einer jungen Frau in Not zusammengebracht, und genau dieser Nebenstrang hat mir emotional am meisten gegeben.
Das Setting an der Küste in Hope Harbor mit dem Leuchtturm ist wirklich toll eingefangen, ich konnte mir die kleine Stadt beim Lesen richtig gut vorstellen. Schön fand ich auch, dass immer wieder ganz dezent Werte wie Vertrauen, Vergebung und ein Glaube daran mitschwingen, dass alles seinen Sinn hat, ohne dass es je predigend wirkt. Das passt einfach zur ruhigen, hoffnungsvollen Grundstimmung.
Ein bisschen kitschig wird es stellenweise schon, aber das gehört bei diesem Genre für mich einfach dazu und hat mich nicht gestört. Genau das richtige Buch, wenn man nach einem stressigen Tag mit den Kids einfach mal abschalten und in eine schöne kleine Küstenstadt eintauchen möchte.
2. Juli 2026 15:39
sanfter Wohlfühlroman
Im elften Band der Hope-Harbor-Reihe erfährt man endlich mehr über die Barista der ‚perfekten Bohne‘. Brens bewegte Vergangenheit schimmert immer wieder durch die Erzählung und kreiert von Anfang an ein angenehmes Grundinteresse am Handlungsverlauf.
Die zweite Hauptperson Noah tritt oft ein bisschen anstrengend und engstirnig wirkend auf, wodurch er auf den ersten Blick wenig mit Bren gemeinsam zu haben scheint. Doch weitere, tiefere Blicke, die hinter die Fassade gehen, folgen bald .. :)
Hope Harbor ist ein so wohltuender Ort, der für all seine Bewohner etwas Passendes bereitzuhalten scheint und in dem Seelen zur Ruhe kommen können.
Es war so schön zu sehen, wie reibungslos die Organisation ‚helfende Hände‘ inzwischen funktioniert und wie viele der vorausgegangenen Protagonisten wieder an verschiedenen Punkten der Erzählungen auftauchen.
Aufbau sowie Erzähltaktik sind wie von den anderen Büchern der Serie gewohnt: Es handelt sich auch dieses Mal um eine Liebesgeschichte mit soziologisch relevantem Nebenplot.
Der Glaube ist dabei nur ganz sanft in die Geschichte verwoben und kommt primär auf eine philosophische Weise zum Ausdruck. Für mich hätte er präsenter und aussagekräftiger sein dürfen, dann hätte vor allem die zweite Buchhälfte noch von einer tieferen Bedeutungsebene profitieren können.
Wie gewohnt ist die Geschichte sehr flüssig zu lesen. Irene Hannon kreiert differenzierte Charaktere mit individuellen Herausforderungen und schöner Persönlichkeitsentwicklung, deren Weg man gerne verfolgt.
Die Gedanken des Tacokochs Charley (und dieses Mal auch die hohen Redeanteile der aus dem zehnten Band bekannten Bibliothekarin Bev) sind wie gewohnt besonders berührend und anregend und dadurch meine Highlights.
Wie erwartet hält der Roman entspanntes Lesevergnügen bereit und eignet sich durch die sanfte und warme Geschichte wunderbar als leichte Sommerlektüre.
30. Juni 2026 20:12
absoluter Wohlfühlroman
Dieser Roman von Irene Hannon zählt für mich persönlich zu einem absoluten Wohlfühlroman. Ich konnte ab Seite eins in die Geschichte eintauchen und habe selber Sehnsucht bekommen die schöne Küstenstadt Hope Harbor zu erleben.
Ich finde es bemerkenswert, wie die Einwohner von Hope Harbor sich untereinander helfen und wie selbstverständlich diese enge Gemeinschaft in der ganzen Stadt vertreten ist. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und hat mir dadurch einen viel tieferen Einblick in die Handlung gegeben.
Die Schreibweise von Irene Hannon ist einfach und man kann der Handlung mühelos folgen. Die Szenen werden sehr realitätsnah beschrieben, sodass man fast das Gefühl hat mittendrin zu sein.
Ich persönlich fand es besonders interessant zu sehen, wie Bren und Noah mit ihren wachsenden Gefühlen umgegangen sind und wie sie versucht haben den richtigen Weg einzuschlagen. Die charakterliche Entwicklung von Noah empfand ich als sehr spannend. Ich hätte gerne noch sehr viel mehr darüber erfahren.
Fazit: In diesem Roman werden wirklich viele wertvolle Themen behandelt, wie zum Beispiel Hilfsbereitschaft, Vertrauen und das Wagnis neue Wege einzuschlagen. Für mich eine absolute Leseempfehlung.
8. Juni 2026 08:57
„Herzerwärmend, gemütlich, hoffnungsvoll“
Der neue und mittlerweile 11. Roman der Hope Harbor Reihe „Sonnenaufgang über Hope Harbor“ von Irene Hannon fühlt sich an, wie ein Nach-Hause-Kommen. Die Autorin erzählt darin herzerwärmend die Geschichte von Bren, einer jungen Frau, die in ihrem Leben schon viel Leid miterlebt hat und es deshalb sehr schwer hat, anderen Menschen Vertrauen zu schenken. Und dann tritt Noah in ihr Leben, ein pflichtbewusster, schwer arbeitender Anwalt, der eigentlich etwas völlig anderes im Sinn hatte, als sich in Bren und das schöne Städtchen Hope Harbor zu verlieben. Auf feine Weise webt Irene Hannon die Geschichte von der Teenagerin Emma mit ein, die auf der Suche nach einem Neuanfang ebenfalls im Küstenstädtchen strandet. Und so nimmt die wunderschöne Geschichte ihren Lauf, indem die Figuren entscheiden dürfen, ihre Prioritäten neu zu setzen, sich für Menschen wieder zu öffnen und Gott zu vertrauen, dass Er alle Dinge leitet und zu einem guten Ende führt.
Wer schon einen oder mehrere der vorherigen Bände gelesen hat, wird diesen Roman lieben. Man trifft auf einige alte Bekannte, freut sich über die traumhafte Kulisse von Hope Harbor und erlebt nicht nur einige schöne und gemütliche Lesestunden, sondern wird durch die Hoffnung, die das Buch vermittelt, selbst ermutigt. Daher eine volle Empfehlung meinerseits.