| Artikel-Nr.: | 332513 |
|---|---|
| ISBN / EAN: | 978-3-96362-513-8 |
| Thema: | Romane |
| Erscheinungsdatum: | 11.03.2026 |
| Autoren: | Maya Knodel |
Miri wagt in Málaga einen Neuanfang. Sie legt ihre Karriere auf Eis und startet einen Volleyballkurs für Flüchtlingskinder. Als die Familie von Yara, einem ihrer Schützlinge, abgeschoben werden soll, sucht Miri verzweifelt nach einer Möglichkeit zu helfen.
Doch völlig unerwartet gerät sie selbst ins Straucheln. Partys, Missverständnisse und das Auftauchen ihrer Cousine reißen alte Wunden auf und stellen nicht nur ihre Beziehung zu Max, sondern auch ihren neu gewonnenen Glauben infrage.
Erst ein Trip nach Valencia zwingt Miri und Max, ihre Differenzen hinter sich zu lassen und gemeinsam für die Menschen zu kämpfen, die ihnen wichtig sind. Denn plötzlich wird klar: Hier steht weit mehr auf dem Spiel als nur ihre Liebe ...
- Maße: 13,5 x 20,5 cm
- Seitenanzahl: 304
- Einband: Paperback
- Gewicht: 0,26 kg
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1 Bewertung
13. April 2026 05:41
„Angenehm, tiefgründig, glaubensstark“
Der zweite Teil der Málaga-Dilogie „Unless you trust“ von Maya Knodel schließt genau an das erste Buch an. Miri lebt nun seit einigen Wochen in dem schönen Urlaubsort in Spanien und hat entschieden, dort zu bleiben. Anstatt weiter ihre Volleyball-Karriere zu verfolgen, arbeitet sie als freie Mediengestalterin, engagiert sich ehrenamtlich für Flüchtlingskinder und möchte ihre Beziehung zu ihrem gläubigen Freund Max vertiefen. Doch leider ist der Neuanfang nicht so idyllisch, wie sie ihn sich ausgemalt hat – warum wächst Miri nicht in ihrem Glauben an Gott? Warum kommen solche Missverständnisse mit Max? Wie kann sie verhindern, dass das Mädchen Yara und ihre Familie nach Syrien abgeschoben werden? Und wer ist sie eigentlich wirklich, was macht ihre Identität aus? Das sind nur einige der Fragen, die sich Miri in den Weg stellen. So begibt sich die Protagonistin auf eine spannende Reise, in der sie sich selbst und Gott finden möchte.
Maya Knodel schafft es, trotz der tiefgründigen Themen eine Leichtigkeit in den Roman zu bringen, so dass er sich angenehm lesen lässt. Die Herausforderungen Miris werfen auch in der Leserschaft Fragen auf, denn die Suche nach Identität und nach etwas, das wirklich bleibt, ist etwas zutiefst Menschliches. Besonders deutlich wird, dass sich der Schlüssel zur eigenen Zufriedenheit in Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft finden lässt. Die Szenen in Valencia, als Miri und Max nach einem Unwetter den Menschen dort zur Hilfe eilen, haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Und auch Miris Entwicklung, wie sie zu Gott findet und Ihm vertrauen lernt, anstatt sich von der Meinung von Menschen abhängig zu machen, berühren mich sehr.
Dieser zweite Roman ist es absolut wert, gelesen zu werden und eignet sich ideal für warme Sonnenstunden auf der Terrasse oder im Urlaub. Ich empfehle ihn sehr gerne weiter. Nur schade, dass die Dilogie nun beendet ist, man wünscht sich am Ende, dass die Geschichte noch nicht vorbei ist und man nochmals in das schöne Málaga reisen darf.