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In diesem einfühlsamen und praxisorientierten Erziehungsratgeber nutzt Sabrina Elter das Bild eines menschlichen Herzensgartens, in den Gott, als er uns schuf, neun göttliche Kräfte (Galater 5,22) wie Samenkörner hineingelegt hat - Kräfte, die wir in unserem Familienalltag nutzen, reifen und wachsen lassen dürfen. Dabei dienen Jesu Worte und sein praktisches Vorleben der Frucht des Geistes als Vorbild. Im anschließenden Praxisteil lädt sie Eltern mit weiterführenden Fragen und praktischen Tipps zur Reflexion im Umgang mit sich selbst und ihrem Kind ein und hilft dabei, den Bedürfnissen ihrer Kindern besser gerecht zu werden und sie in ihrer Beziehung zu Gott zu stärken.
  • Zum Autor: Sabrina Elter (Jg. 1988) liebt Montage, weil es kleine Neuanfänge sind, und lange tiefe Gespräche von Herz zu Herz. Sie gibt leidenschaftlich gerne Seminare für kleine Gruppen, bei denen sie für Wohlfühlatmosphäre sorgt. Du triffst sie im Wald, beim stundenlangen Schmökern im Buchladen oder mit einem Stück selbstgemachter Schokolade in der Hand. Bei ihr wandern neue Texte zuerst mit Bleistift aufs Papier, bevor sie sie in den Laptop schreibt.
  • Maße: 13,5 x 21,5 cm
  • Seitenanzahl: 272
  • Einband: Klappenbroschur
  • Gewicht: 0,50 kg

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1 Bewertung

8. Juli 2026 17:53

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

„Augenöffnend, hilfreich, glaubensvoll“

Der Erziehungsratgeber „Herzensgarten“ von Sabrina Elter beschreibt anhand der 9 Früchte aus dem Galaterbrief, wie es Eltern gelingen kann, die Herzen ihrer Kinder zu erreichen, eine gute Bindung aufzubauen und zu erhalten und dabei auch die eigenen Bedürfnisse im Blick zu haben. Anhand der Bibelstelle wird auf jede einzelne der 9 Früchte eingegangen und herausgestellt, wie sie der Elternschaft eine göttliche Kraft verleiht. Passend dazu wird sie mit einer natürlichen Frucht verglichen, die dem Leser anschaulich vor Augen geführt wird. Untermalt werden die einzelnen Kapitel mit Gedichten und diversen Bibelstellen. Außerdem ermutigt die Autorin die Eltern zum einen, sich selbst zu reflektieren, und zum anderen, wie sie die Früchte im Leben ihrer Kinder säen und zum Vorschein bringen können. Sie gibt praktische Tipps für den Alltag, wie man die Prinzipien gottgewollt umsetzen und dabei mit negativen Glaubenssätzen aufräumen kann. Die Autorin untermauert ihre Aussagen mit eigenen Erfahrungen, die zeigen, dass sie das Geschriebene authentisch lebt.
Es gibt viele Punkte, die ich mitgeschrieben habe und über die ich nachdenken, aber auch in unseren Familienalltag integrieren möchte. Manche Stellen haben mir regelrecht die Augen geöffnet. Dazu zählt, dass wir Kindern beibringen können, dass eine Kritik an ihrem Verhalten nicht mit der Kritik an ihrer Person gleichzusetzen ist. Somit kann man den Selbstwert der Kinder stärken. Außerdem ist mir wichtig geworden, dass wahre Freude durch Dankbarkeit wächst. Die Ermutigung, dass ich immer auf mein Kind zugehen darf, egal, was vorgefallen ist, fordert mich heraus, gibt mir aber auch Frieden. Wir werden zu einem großen Vorbild, wenn wir schwierige Situationen aushalten, bei den Kindern bleiben und sie in ihrer Not nicht allein lassen. Was mich nicht anspricht, sind die Körperreisen und Affirmationen, aber der Ratgeber ist so voll mit hilfreichen Tipps, dass jeder für sich das nehmen kann, was er für wichtig erachtet.
Den „Herzensgarten“ empfehle ich sehr gerne weiter für alle Mamas und Papas, die ihre Kinder mit den Augen Gottes sehen wollen, die erleben möchten, wie Seine guten Früchte in ihnen zum Vorschein kommen und die wertvolle Tipps für den Alltag suchen. Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch, das mich sehr berührt hat: „Gnade hat ein Gesicht. Es ist deins!“ (L. R. Knost).