Die Verstoßene

Die Verstoßene

Reihe: Hochwald-Saga, Band 5

  • Buch
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  • 176809
  • 978-3-942258-09-8
  • Michael Meinert
Schlesien, Sommer 1914. Als Lydia von Gedigk eine Stelle als Erzieherin im Forstschloss von... mehr
  • Schlesien, Sommer 1914. Als Lydia von Gedigk eine Stelle als Erzieherin im Forstschloss von Wölfelsgrund angeboten wird, glaubt sie, dass Gott ihr einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Wäre da nur nicht der dunkle Fleck in ihrer Vergangenheit, der sie wie eine tickende Bombe in den Hochwald begleitet. Muss sie ihren neuen Dienstherrn, Graf Wedell, darüber in Kenntnis setzen? Wie würde er darauf reagieren? Doch kann es ihr überhaupt gelingen, das Geheimnis für sich zu behalten? Kurz darauf löst das Attentat von Sarajevo den Krieg in Europa aus - und auch im Forstschloss explodiert die Bombe. Lydia sieht die einzige Chance zum Frieden für sich darin, dem Grafen ins Frontgebiet nach Frankreich zu folgen ...
  • 13,5 x 20,5 cm
  • 446
  • Paperback
  • 453
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Kundenbewertungen für "Die Verstoßene"
01.06.2020

Wunderschöne und spannende Liebesgeschichte in den Wirren des 1. Weltkrieg.

In dem Roman „Die Verstoßene“ von Michael Meinert geht es um die junge Frau Lydia in der Zeit vor und während des ersten Weltkrieges.

In dieser Zeit, die von Standesdenken und gesellschaftlichen Regel bestimmt wird, begegnet der Leser/die Leserin einer jungen Lehrerin. Lydia versucht verzweifelt eine Stelle als Hauslehrerin zu bekommen, um aus dem Internat, in dem Sie unterrichtet und wo sie von der Direktorin auf Schritt und Tritt überwacht wird, zu entkommen. Da ist nur ein dunkler Fleck in ihrer Vergangenheit, denn sie hatte unverheiratet eine Fehlgeburt, was ihr und ihrer Familie den gesellschaftlichen Status kostete. Sie schafft es trotzdem eine Stelle als Hauslehrerin beim Grafen Wedell zu bekommen, aber sie traut sich nicht, ihn über ihr dunkles Geheimnis aufzuklären, zumal sie Gefühle für ihn entwickelt. Als der Graf durch die Direktorin erfährt, welche Vergangenheit Lydia hat, kündigt er ihr zum Jahresende 1914 und lässt sich auch nicht umstimmen. Wenig später beginnt der erste Weltkrieg und der Graf kommt an die Westfront nach Frankreich. Der Leser/die Leserin erlebt die Sinnlosigkeit und Menschenverachtung des Krieges. Die Schwester des Grafen und eine alte Schulfreundin von Lydia, die wegen des Krieges aus Ostafrika zurückgekehrt ist, beschließen nach Frankreich zu fahren und von Wedell zur Rede zu stellen. Nicht trotz, sondern wegen der Unkenntnis was sie erwartet, schaffen sie es als Frontschwestern angenommen zu werden.

Vor diesem Hintergrund wird die Geschichte erzählt, wie der Glaube und die Liebe helfen kann, alle Hindernisse, die sich einem in den Weg stellen, zu überwinden. Ich habe beim Lesen oft innegehalten und mich über die Ungerechtigkeiten, die Lydia widerfahren sind, den Kopf geschüttelt und gebangt, dass doch alles gut ausgehen möge, zumal sich kein Ausweg abzuzeichnen schien. Letztendlich siegen Liebe und Glaube über alle Schwierigkeiten und ich konnte das Buch zufrieden und erfüllt schließen und mich auf ein weiteres Buch des Autors freuen. Mich hat dieser Roman begeistert und ich empfehle ihn sehr gerne weiter.

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