| Artikel-Nr.: | 193393 |
|---|---|
| ISBN / EAN: | 978-3-7655-3393-8 |
| Thema: | Autobiografie / Biografie |
| Erscheinungsdatum: | 19.01.2026 |
| Autoren: | Lara Link |
Lara Link erzählt die bewegende Geschichte ihres Sohnes Mijo, der kurz vor seinem neunten Geburtstag gestorben ist. Mit seiner schelmischen Fröhlichkeit und seinem unerschütterlichen Vertrauen war er für seine Familie - und für viele Menschen, die ihn kannten - ein echtes Vorbild. Trotz schwerer Behinderung, unzähliger Klinikaufenthalte und vieler Rückschläge hat Mijo nie seine Lebenslust verloren.
Dieses Buch ist mehr als eine Erzählung über Krankheit und Abschied. Es ist das ehrliche Zeugnis einer Familie, deren Glaube an Gott in Leid und Verzweiflung auf die Probe gestellt - und durch ihren besonderen Sohn ganz neu lebendig wurde.
Eine Geschichte voller Schmerz, Hoffnung, Humor und Liebe. Und von einem kleinen Jungen, der den Himmel schon auf Erden berührt hat.
- Maße: 13 x 20,6 cm
- Seitenanzahl: 208
- Einband: gebunden
- Gewicht: 0,34 kg
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1 Bewertung
16. Januar 2026 08:49
„Zutiefst traurig, bewegend, hoffnungsvoll“
Der Lebensbericht Mijos „Mama, glaubst Du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?“ von Lara Link ist die bewegendste Kinderbiografie, die ich bislang gelesen habe. Die Autorin erzählt darin die Geschichte ihres Sohnes Mijo, der die 9 Jahre seines jungen Lebens zwar todkrank war, sie aber dennoch voll ausgekostet hat.
Bereits in der Schwangerschaft stellte Gott ihr die Frage, ob sie bereit für ein krankes Kind wäre. Nach der Geburt von Mijo erlebt die junge Familie ein paar Hochs und ganz viele Tiefs, denn es stellt sich bald heraus, dass ihr Sohn so krank ist, dass er die Medizin an ihre Grenzen bringt, dass er sich mehrmals ins Leben zurückkämpfen muss und dass sich die gesamte Familie auf ein Leben mit einem pflegebedürftigen Kind einstellen muss.
Mit einer ganz feinen Art beschreibt die Autorin das Leben ihres Sohnes, die vielen Arztbesuche und unzähligen Klinikaufenthalte, die Momente der Freude und des unbändigen Lachens mit dem kleinen Mijo, aber auch die Zeiten, in denen sie als Mama zusammengebrochen ist, in denen sie nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll und wie sie darin Gott in Frage gestellt hat. Untermalt wird dieser Lebensbericht von Zitaten nahestehender Personen, von Pflegepersonal und Familie, die unvergessliche Erlebnisse mit Mijo durchgestanden haben. Auf liebevolle Weise gibt sie den Ärzten, um ihre Anonymität zu wahren, Namen anhand deren Charakterzügen, so dass die Leserschaft direkt ein Bild vor Augen hat und die einzelnen Schritte und Entscheidungen besser nachvollziehen kann. Auch ihre formulierten Briefe an ihren Sohn und die Gebete an Gott veranschaulichen der Leserschaft die Erlebnisse eindrücklich.
Gnadenlos ehrlich schreibt Lara Link ihre Anklage Gott gegenüber, der in Seiner Souveränität entschieden hat, kein Heilungswunder bei Mijo eintreten zu lassen, sondern mit der Familie durch eine Tiefe geht, bei der mir während des Lesens dauerhaft Tränen heruntergelaufen sind. Wie bewegend ist es, dass sie erkennen durfte, dass sie dennoch im tiefsten Leid an Gott festhalten muss, weil ihr sonst nichts mehr bleibt.
Mit der Geschichte von Mijo vermittelt Lara Link Demut vor Gott und Seinen Entscheidungen und gleichzeitig so viel Dankbarkeit für die kleinen Dinge, die im Leben wirklich zählen und zusätzlich eine riesige Portion Hoffnung auf das Leben in Ewigkeit, in der sie ihren Mijo wiedersehen wird.
Dieses bewegende und aufrüttelnde Buch über den kleinen Mijo empfehle ich von Herzen weiter. Auch, wenn es keine leichte Kost ist und einen zutiefst mitreißt, lenkt es den Blick auf das, was im Leben wirklich zählt. Und dieser geänderte Fokus braucht jeder Mensch, egal, ob man selbst Kinder hat oder nicht. Ich möchte Lara Link an dieser Stelle für ihre Offenheit, ihren Mut und ihren Glauben danken, die sie so ehrlich mit uns in diesem Buch teilt.