Du bist nicht allein, kleiner Bär
Bärnie Bär lebt einsam im großen Wald. Nichts wünscht er sich mehr als einen Freund. Doch die anderen Tiere fürchten sich vor ihm. Dass ihn jemand liebevoll im Auge behält und heimlich hilft, merkt der traurige Bär gar nicht. Vielleicht ist er doch nicht so allein, wie er denkt.
Eine liebevoll illustrierte Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und die Gewissheit: Gott ist immer bei dir.
Als ich das Manuskript über den kleinen Bären verfasste, hatte ich ein klares Ziel vor Augen: Ich wollte einen Bilderbuch-Text schreiben, der kleinen Kindern vor Augen führt, dass Gott immer da ist und ihnen hilft, auch wenn sie ihn nicht sehen können. Bald formte sich in meinem Kopf das Bild von einem Löwen im Wald. Ein Löwe zum einen deshalb, weil es ein häufig verwendetes Symbol für Gott ist – der Löwe von Juda. Und zum anderen, weil ein Löwe im Wald erstmal ein Fremdkörper ist. Die anderen Tiere, denen der Bär im Wald begegnet, gehören dorthin – ein Vogel, ein Fisch und ein Eichhörnchen. Aber ein Löwe? Der Löwe ist für die Leserinnen und Leser sichtbar – er hält sich im Hintergrund versteckt, nur der Bär und die anderen Tiere bemerken ihn nicht, für sie ist er unsichtbar. Obwohl sie ihn nicht wahrnehmen, greift er aktiv ins Geschehen ein. Zunächst beobachtet er den Bären und hört seinen Wunsch nach einem guten Freund. Er ist dabei, wenn der Bär drei Mal von anderen Waldtieren abgelehnt wird – niemand will aus Angst mit ihm befreundet sein. Als der Bär ins Wasser fällt und fürchtet, unterzugehen, legt der Löwe einen großen Ast ins Wasser und rettet damit den Bären. Am Ende fädelt der Löwe schließlich die Freundschaft mit einem Hasen ein, der den Bären genauso so sehr braucht wie er ihn.
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