Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Polen 1941. Die Polin Zosia Lewandowska kennt die Brutalität des Krieges. Ihr Mann kam bei der Invasion der Deutschen ums Leben. Als sich die Situation verschlimmert und Nachbarn und Bekannte in Ghettos umgesiedelt werden, entscheidet sich Zosia, in der Apotheke von Tadeusz Pankiewicz zu arbeiten - mitten im Ghetto von Krakau. Gemeinsam mit Tadeusz und ihren Kollegen riskiert sie ihr Leben, um den Juden zu helfen, die unter der Unterdrückung der Nazis leiden. Amanda Barratt malt uns in grandioser Schreibkunst eine Geschichte vor Augen, die zu Herzen geht und noch lange nachklingt.
  • Maße: 13,5 x 21,5 cm
  • Seitenanzahl: 448
  • Einband: gebunden
  • Gewicht: 0,64 kg

Verantwortliche Person für die EU

SCM Verlagsgruppe GmbH
Max-Eyth-Straße 41
71088 Holzgerlingen
Deutschland
Tel: +49 (0) 7031 74 14 - 0
info@scm-shop.de

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


100%

0%

0%

0%

0%


Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


1 Bewertung

14. Februar 2026 16:43

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

„Verstörend, ehrlich, berührend“

Der Roman „Die Apotheke der Hoffnung“ von Amanda Barratt beruht auf einer wahren Begebenheit während des zweiten Weltkrieges im Krakauer Ghetto. Er erzählt die Geschichte der jungen Polin Zosia, die ihren Mann im KZ verloren hat und die daraufhin alles tut, um der jüdischen Familie Silbermann, sowie anderen Jüdinnen und Juden zu helfen und das notfalls unter Einsatz ihres eigenen Lebens.
Das Buch beschreibt die grausame und zerstörende Realität, denen Juden im dritten Reich ins Auge blicken mussten. Zunächst verloren sie ihr Zuhause und mussten in Ghettos umziehen. Dabei verloren sie Familienmitglieder, größtenteils ihre Gesundheit und so viele mussten mit ihrem Leben bezahlen. Diese Ereignisse werden so plastisch und ehrlich beschrieben, dass ich das Buch in vielen kleinen Etappen lesen musste, weil es das Herz einfach nicht ausgehalten hat. Manchmal konnte ich durch den Tränenschleier nicht weiterlesen.
Dabei gelingt es der Autorin auf feine und besondere Art und Weise, Hoffnung miteinfließen, die zutiefst das Herz berührt. Außerdem ermutigt sie mit dieser Erzählung die Leser, hinter die Kulissen zu schauen und das Menschliche nicht aus dem Blick zu verlieren. Wenn jeder von uns nicht wegsieht, sondern das tut, was er kann, besteht Hoffnung für uns. Sie bestärkt die Leser, nicht aufzugeben. „Stärke heißt nicht, ohne Angst du leben, sondern trotz der Angst zu leben.“ (S.276)
Es gibt eine Liebe, die stärker ist als der Tod. „Es gibt keine Dunkelheit, die stark genug wäre, uns aus der Hand unseres Schöpfers zu reißen.“ (S. 363) und es gibt Freundschaften, die alle Grenzen überwinden.
Ich lege diesen Roman jedem ans Herz wider das Vergessen, was damals im Holocaust geschehen ist, aber auch nicht zuzusehen, wenn wir heute mit Antisemitismus konfrontiert sind, sondern unsere Stimme zu erheben für Gerechtigkeit.