Alma Mater

Alma Mater

Historischer Roman

  • Buch
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  • 332157
  • 978-3-96362-157-4
  • Birthe zur Nieden
  • Marburg in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges: Georg Kammann hätte sich nie träumen lassen, dass ausgerechnet er einmal Theologie studieren würde. Doch ein Überfall auf sein Heimatdorf, ein erhörtes Gebet und die Großzügigkeit seiner adeligen Patentante führen ihn in die Universitätsstadt Marburg. Hier eröffnen sich dem einfachen Lehrerssohn ungeahnte Möglichkeiten. Doch dann wird Marburg immer mehr zum Spielball der Mächtigen. Der Streit zwischen den Hessen-Kasselischen und den Hessen-Darmstädtischen entflammt neu und wird schonungslos auf dem Rücken der einfachen Bevölkerung ausgetragen. Während die Kanonen donnern, muss Georg plötzlich selbst kämpfen: um seine Zukunft, seine Berufung, seinen Glauben und um das Mädchen, das er liebt.
  • 13,5 x 20,5 cm
  • 608
  • Paperback
  • 568 g
Beschreibung
  • Marburg in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges: Georg Kammann hätte sich nie träumen lassen, dass ausgerechnet er einmal Theologie studieren würde. Doch ein Überfall auf sein Heimatdorf, ein erhörtes Gebet und die Großzügigkeit seiner adeligen Patentante führen ihn in die Universitätsstadt Marburg. Hier eröffnen sich dem einfachen Lehrerssohn ungeahnte Möglichkeiten. Doch dann wird Marburg immer mehr zum Spielball der Mächtigen. Der Streit zwischen den Hessen-Kasselischen und den Hessen-Darmstädtischen entflammt neu und wird schonungslos auf dem Rücken der einfachen Bevölkerung ausgetragen. Während die Kanonen donnern, muss Georg plötzlich selbst kämpfen: um seine Zukunft, seine Berufung, seinen Glauben und um das Mädchen, das er liebt.
  • 13,5 x 20,5 cm
  • 608
  • Paperback
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Kundenbewertungen für "Alma Mater"
28.10.2020

Großartige, hoffnungsgebende Geschichte zur Zeit des 30jährigen Krieges. Sehr empfehlenswert!

Der Roman „Alma Mater“ von der Autorin Birthe zur Nieden bringt den Leser/die Leserin zurück in die Zeit des 30jährigen Krieges.

Der junge Georg Kammann, Sohn eines Dorfschullehrers, macht schon früh die Erfahrung, dass der der Krieg nur Not, Leid, Hunger und Krankheiten mit sich bringt. Bei einem Überfall auf sein Dorf gerät er in tödliche Gefahr und als er dieser entronnen ist, verspricht er Gott Theologie zu studieren. Doch die Folgen des Krieges sprechen gegen ein Studium. Wo alle Hunger leiden, ist kein Geld für ein Studium übrig. Nach vielen Gebeten bietet ihm seine adelige Patentante an, das Schulgeld zu übernehmen. So findet sich Georg auf dem Weg nach Marburg, der nächstgelegenen Universitätsstadt. Doch sehr schnell muss Georg erkennen, dass das Schulgeld nicht Nahrung und Unterkunft umfasst, und so muss er um sein tägliches Brot betteln und auf dem Kirchhof schlafen. All das bringt Georg aber nicht davon ab, sein Ziel zu verfolgen. Bis zu dem Zeitpunkt als Marburg zum Zankapfel zwischen den Hessen-Kasselischen und den Hessen-Darmstädtischen wird. Nun steht Georg vor Herausforderungen, die sich nicht mit der Weisheit seiner Bücher bewältigen, lassen. Wird Georg um seine Zukunft, seinen Glauben und die Liebe seines Lebens kämpfen?

Dieser Roman von der Autorin Birthe zur Nieden zeichnet sich durch die hervorragende recherchierte Historie aus und durch den geänderten Blickwinkel auf diesen Teil der deutschen Geschichte. Die Handlung, die in der Universitätsstadt Marburg spielt, berichtet grundsätzlich die Geschichte um den Kampf zwischen den Hessen-Kasselischen und den Hessen-Darmstädtischen, dieses geschieht aber nicht aus Sicht der Machthabenden, sondern aus Sicht der Land- bzw. Stadtbevölkerung und der Söldnern. Diese Sichtweise ist an sich schon sehr lehrreich, mich hat aber auch die Argumentation zwischen dem lutherischen und calvinistischen Glauben interessiert. Birthe zur Nieden schreibt in einem leicht lesbaren und fesselnden Stil, die Seiten fliegen nur so dahin. So erfährt die Geschichte nicht nur durch den Lauf der Historie, sondern auch durch die Art und Weise der Erzählung einen durchgehend hohen Spannungsbogen. Die Charaktere der Protagonisten sind hervorragend gezeichnet worden. So erlebt der Roman eine gelungene Realität. Besonders gut hat mir hierbei die Figur des Georg und seines väterlichen Freundes Kaspar gefallen, der eine auf der Suche nach dem wahren Glauben, der andere im Tiefen Vertrauen auf das Kreuz Christi. Ausgezeichnet empfinde ich auch die Einflechtung der Jahreslosung, die hervorragend zu dem Romangeschehen passt, und dem Leser es leichter ermöglicht, die Geschichte des Romans in die Aktualität seines Lebens in der heutigen Zeit zu übertragen. Insofern gibt der Roman viel Hoffnung auch in der heutigen Zeit und ich empfehle ihn schon aus diesem Grund gerne weiter. Aber auch diejenigen, die rein an der Historie interessiert sind, werden viel Freude mit dem Buch haben.

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